Die Nistkästen auf dem Gelände wurden gesäubert

Ein Junge steht auf einer Leiter neben einem großen Baum im Internat Solling im Weserbergland und greift nach oben, um einen Gegenstand in einem hölzernen Vogelhaus zu platzieren oder zu untersuchen. Er trägt ein graues Sweatshirt mit blauer Aufschrift, im Hintergrund ein Steingebäude mit steilem Dach.

Als alter Hase im Landschulheim gehört das Reinigen der Nistkästen ebenso zum Herbst wie das Fallen der Blätter von den Bäumen. Dabei geht es darum, unsere gut 20 Nistkästen, die auf dem Gelände verteilt sind, für unsere Höhlenbrüter im nächsten Kalenderjahr wieder instand zu setzen, zu warten und heruntergefallene Kästen zu erneuern. Dabei stößt man gelegentlich auf das eine oder andere übrig gebliebene Ei oder Vögelein. Es ist eine spannende Herausforderung, anhand des Nestbaus und der Überreste zu erkennen, welcher Vogel dort gehaust hat. War es vielleicht eine Kohl- oder Blaumeise, ein Kleiber, ein Trauerschnäpper oder ein Star? Besonders glücklich kann man sich schätzen, wenn man einige Siebenschläfer antrifft. Dieses Jahr hatten wir gleich doppeltes Glück.

Organisiert von Frau Stelzer und mit Unterstützung von Herrn Gensheimer ist das Reinigen der Nistkästen jedes Jahr aufs Neue ein naturnahes Erlebnis, das von mir und anderen mit Freude erwartet wird.

Text + Fotos: Michele, Kl. 11

Ein kleines Nagetier, möglicherweise ein Siebenschläfer, lugt aus einem hölzernen Vogelhäuschen hervor, das auf einem Baum im Weserbergland in der Nähe des Internats Solling angebracht ist. Sein Nest aus Zweigen, Moos und Blättern wiegt es, während es nach oben blickt, eine Pfote auf der weichen Unterlage ruhend und mit zuckenden Schnurrhaaren — Eindruck am Internat Solling