Gänseessen 2024

Eine Gruppe junger Frauen in Kleidern sitzt um einen langen Esstisch im Internat Solling, gedeckt mit Tellern, Gläsern und Kerzen. Sie lächeln und posieren für die Kamera in einem warm beleuchteten, mit Kunstwerken geschmückten Raum, eingebettet im schönen Weserbergland.

Am Samstag, dem 16. November 2024, versammelte sich die Schulgemeinschaft des Internat Solling festlich geschmückt in der Hohen Halle, um ein wichtiges Kapitel in der traditionsreichen Geschichte der Schule zu feiern. Wie jedes Jahr zu diesem Anlass war die Abendsprache von Martin Wortmann, bis 2021 Wirtschaftsleiter, jetziger Archivar des Internats und passionierter Erzähler, der feierliche Auftakt für einen Abend voller Erinnerungen und Genuss.

Auch dieses Mal lenkte der ehemalige Geschichtslehrer den Blick auf die vier visionären Gründer der Schule: Alfred Kramer, Theophil Lehmann, Gerhard Viebrock und Gerhard Zimmermann. Anhand alter Fotografien entführte er die Anwesenden in die frühen Tage des Internats. Er schilderte, wie aus einem Streit mit dem charismatischen, aber auch impulsiven Hermann Lietz das mutige Projekt eines modernen Internats entstand, das bis heute existiert. Die Idee der Gründer, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt zu stellen, ist bis heute in der pädagogischen Arbeit des Internats fest verankert. Martin Wortmann erzählte von der Suche nach einem geeigneten Standort, der Unterstützung durch Dr. Schmilinsky und die ersten Schritte auf den einstigen Schweinewiesen, die später zur Heimat von Generationen von Schülerinnen und Schülern wurden. Auch wenn viele der Anwesenden die Fakten bereits kannten und nicht zum ersten Mal anlässlich des Gründungstags des Internats am 11.11.1909 zusammengekommen waren, gelang es dem Vortragenden wieder einmal, neue Perspektiven und Facetten der Geschichte herauszuarbeiten.

Nach der gelungenen Abendsprache folgte das traditionelle Gänseessen. Die Speisesäle, festlich gedeckt, erwarteten die Gäste mit 63 goldbraun gebratenen Gänsen, begleitet von Rotkohl, Klößen und dunkler Sauce. Tranchiert wurde am Tisch von den Anwesenden – mehr oder weniger fachgerecht, aber stets mit viel Enthusiasmus. Den krönenden Abschluss des Abends, an dem alte Geschichten genauso lebendig wurden wie die Vision einer Schule, die Tradition und moderne Pädagogik vereint, war ein fast frenetisch zu nennender Applaus für die Küchenbrigade. Es war ein Abend, der in Erinnerung bleibt – voller Wärme, Gemeinschaft und Genuss. Ein großer Dank gilt Martin Wortmann für seine Erzählkunst und dem Küchenteam für die kulinarischen Meisterleistungen!

Fünf förmlich gekleidete junge Leute posieren in einem Innenraum des Internat Solling. Drei stehen hinten, während zwei junge Frauen in grünen und marineblauen Kleidern vorne lächeln und einen lebendigen Moment im Herzen des Weserberglandes festhalten.

Eine Gruppe junger Männer in Anzügen sitzt um einen langen, gedeckten Tisch im Internat Solling und blickt in die Kamera. Hinter ihnen steht ein Kellner mit einem Tablett. Das elegante Ambiente ist mit Gläsern und Kunstwerken geschmückt, und draußen liegt die Landschaft des Weserberglandes.

Eine Frau in einem roten Kleid tranchiert einen großen Braten an einem Tisch, der im Internat Solling für eine Mahlzeit gedeckt ist. Drei andere, darunter eine mit lockigen grauen Haaren, sitzen in der Nähe zwischen Blumen und Getränken in der warmen, lebendigen Atmosphäre des Weserberglands.

Zwei Frauen stehen an einem hölzernen Esstisch im Internat Solling; die eine in einem schwarzen Kleid und weißen Handschuhen schneidet gebratenes Fleisch, während die andere in einem roten Kleid zusieht. In dem warm beleuchteten und mit gerahmten Bildern geschmückten Raum im Weserbergland kommt man ins Gespräch.

Eine Gruppe junger Leute im Internat Solling sitzt um einen langen, mit blauen Servietten und Tellern gedeckten Esstisch. In der Mitte steht eine blonde Frau, die einen gebratenen Tierkopf schnitzt. Die festliche Stimmung leuchtet im Kerzenlicht und fängt den Geist des Weserberglandes ein.

Eine Gruppe junger Erwachsener in förmlicher Kleidung sitzt im Internat Solling um einen Holztisch, der für das Abendessen in einem warm beleuchteten Raum gedeckt ist. Sie lächeln in die Kamera, haben einen gebratenen Vogel auf einem Teller und Gläser auf dem Tisch stehen und genießen einen Abend im Weserbergland.

Ein Redner steht auf einer hölzernen Bühne vor einem sitzenden Publikum im Internat Solling, während hinter ihm ein Bildschirm eine Präsentation anzeigt. Der Raum im landschaftlich reizvollen Weserbergland ist mit einem Balkon, einem Holzgeländer und einer Seitentreppe ausgestattet.