Am Dienstag, dem 1. Juli, nahmen beide 8. Klassen an einer Gerichtsverhandlung am Amtsgericht Holzminden teil. Dabei wurden zwei umfangreiche Verfahren wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung verhandelt.
Richter Jan Scharfetter nahm sich viel Zeit, um den Schülerinnen und Schülern anschaulich Sinn und Zweck rechtlicher Entscheidungen sowie die Rolle des Staates in unserem Rechtsstaat zu erläutern. Lernen fand an diesem Tag nicht aus Büchern, sondern durch direkte Erfahrung statt.
Besonders eindrucksvoll war, wie die beiden Angeklagten versuchten, sich herauszureden – so durchschaubar, dass bei vielen die Lust verging, jemals selbst Ausreden zu erfinden. Pädagogik wirkte hier durch Ernüchterung und die Begegnung mit der Realität – ganz ohne moralischen Zeigefinger.
Text und Foto: Donata von Nerée
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