Ehrenbürgerwürde für Helga Volger

Ein älterer Mann in einem beigen Blazer und mit Brille steht an einem hölzernen Podium, auf dem die Initialen L S H zu sehen sind. Er spricht in ein Mikrofon, rechts von ihm steht ein Blumenarrangement, hinter ihm hängen dunkelblaue Vorhänge. Auf der rechten Seite sind Holztreppen zu sehen.

Eine Frau mit Brille und grüner Hose steht neben einem Mann in einer leichten Jacke, der an einem Rednerpult mit Mikrofon von einer Gedenktafel vorliest. Auf dem Rednerpult ist ein LSH-Logo zu sehen. Rechts steht ein Blumenstrauß, und im Hintergrund ist ein blauer Vorhang mit einem Fenster zu sehen.

Eine Frau steht mit einem Mikrofon in der Hand auf der Bühne und spricht zu den Zuhörern. Sie trägt eine Brille, ein weißes Hemd und eine grüne Hose. Hinter ihr sind dunkelblaue Vorhänge, ein Flügel, ein Rednerpult mit einem Logo und eine Vase mit Blumen zu sehen. Durch ein Fenster fällt Tageslicht herein.

Es ist die höchste Auszeichnung, die das Internat Solling zu vergeben hat – und es ist eine kaum bekannte, weil sie so selten vergeben wird, in 117 Jahren bis dato gerade einmal an 14 Personen.

Am Abend des 03.07. war es wieder einmal so weit, geschlagene 22 Jahre nach der letzten Vergabe an den seinerzeit scheidenden Stiftungsratsvorsitzenden Martin Gutsche. In einer feierlichen Zeremonie in der Hohen Halle verlieh im Namen des Stiftungsrates der aktuelle Vorsitzende Peter Landmann die Ehrenbürgerwürde an unsere langjährige Schulleiterin Helga Volger und betonte bei dieser Gelegenheit noch einmal ganz besonders ihre Fähigkeit zu kommunizieren, Beziehungen zu knüpfen und Menschen zusammenzubringen, und so die Gemeinschaft im Internat und um es herum zu fördern und zu prägen. Helga Volger antwortete mit einer wunderbaren, persönlichen und emotionalen Rede, mit der sie all denen dankte, die sie auf Ihrem Weg begleitet und gestützt haben.

 

Die Ehrenbürgerwürde beinhaltet: jederzeit Kost & Logis im Internat, die Einladung zu allen besonderen Veranstaltungen, ein Anhörungsrecht bei Stiftungsrat und Vorstand, ein Rederecht vor der Schulgemeinde, und nicht zuletzt – eine Besonderheit des LSH – das Recht auf eine letzte Ruhestätte auf dem Schulfriedhof.

Text: Martin Wortmann