Sonnenenergie für die Junior-Ingenieur-Akademie

Acht Teenager stehen in einer Reihe hinter einem Labortisch, der mit kleinen Solarpanelen, experimentellen Schaltkreisen und Spielzeugautos bedeckt ist. Sie sind leger gekleidet, lächeln und posieren mit den Armen umeinander in einem hell beleuchteten Klassenzimmer.

Seit dem Schuljahr 2012/2013 gibt es am LSH das Neigungsfach Technik – wir hatten das Gefühl, das T in MINT, kam etwas zu kurz.

Aber die Technik entwickelt sich weiter und so wurde aus einer „Schrauber-Bude“ mit Bohrmaschine und Tellerschleifer gut 5 Jahre später -mit Mitteln der Deutschen Telekom Stiftung- die „Junior-Ingenieur-Akademie“, mit Robotik- und smart-home-Projekten. In diesem Jahr freuen wir uns über den Einstieg in die Fotovoltaik, Solarthermie und E-Mobilität, die uns der Förderverein ermöglicht hat. Mit den erworbenen Gerätschaften und der fachkompetenten Unterstützung der Niedersächsischen Lernwerkstatt für solare Energiesysteme (NILS), beschäftigen wir uns in diesem Semester mit der Funktionsweise von Solarmodulen und den Faktoren, die deren Leistung beeinflussen – und der Frage, wie der gewonnen Strom gespeichert werden kann, um damit Fahrzeuge anzutreiben. Das mündet nun in eine „eChallenge“. Zwei Entwicklungsteams werden sich in den kommenden Wochen dem Bau von Prototypen widmen, die dann nach Kriterien wie Reichweite, Ladedauer, Leistung, Geschwindigkeit, Design und Funktionalität bewertet werden. Das erfordert schon eine Menge Tests und know-how, was wir uns nun mit den neuen Messgeräten und Lernmaterialien ziemlich professionell erarbeiten werden. Herzlichen Dank an den Förderverein der Eltern für die Unterstützung.

Text + Foto: Dr. André de Kathen

 


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